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Solardach

Im Garten des Ottensteiner Pfarrhauses befindet sich eine alte Pfarrscheune, die im Jahr 1914 erbaut noch in der Nachkriegszeit landwirtschaftlich genutzt wurde. Für die Kirchengemeinde dient sie heute als Unterstand bei Gemeindefesten und größeren Veranstaltungen im Pfarrgarten. Als nun eine Neueindeckung des maroden Sandsteindaches notwendig wurde, keimte der Gedanke für das nach Süden hin gelegene Gebäude eine neue Dacheindeckung mit Solarziegeln, wie sie auf den Soltec-Messen in Hameln vorgestellt wurden. Nach ersten Preis-Leistungsangeboten entschied sich der Kirchenvorstand jedoch für eine Aufdach-Lösung für eine Photovoltaikanlage.


Die Größe der Anlage sollte von eingehenden Fördergeldern abhängig sein. So bewarb sich die Kirchengemeinde Ottenstein bei der Förderinitiative der Deutschen Bundesstiftung Umwelt »300 Kirchengemeinden für die Sonnen-energie«. Zeitgleich wurden bei der Bingoumweltlotterie und der Wesertal Umweltstiftung und beim Kirchenkreis Holzminden - Bodenwerder Förderanträge für ein solches Pilotprojekt gestellt. Ebenfalls wurde ein Solar-Arbeitskreis in der Gemeinde gegründet.
 
Die Zeit drängt, da eine Vergütung von Solarstrom in Höhe von 0,99 DM nur bis zu einer Inbetriebnahme bis zum 31, Dezember 2001 nach dem Einspeisegesetz gewährt wir. Nachdem im Sommer 2001 eine positive Antwort von der BDU einging (aus 7000 Anträgen wurde Ottenstein regional als eine der dreihundert Kirchengemeinden ausgewählt!), konnte die Planung konkrete Gestalt annehmen.


Als Kooperationspartner konnte die Elektrofirma Willi Schrader aus Baarsen gewonnen werden. Im zeitlich abgesteckten Rahmen gingen am Mittwoch, den 17. Oktober 2001 die 30 Solar World Module mit einer Gesamtleistung von 5,25 KWp ans Netz.


Die Kollektorfläche von 40 m_ deckt im Jahr den durchschnittlichen Verbrauch einer vierköpfigen Familie (ca. 3.000 KWh) und vermindert die Kohlendioxid-mission um 2,5 Tonnen jährlich. Zwei Wechselrichter vom Typ Sonnyboy 2000 verwandeln den erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom mit 220 Volt zum Einspeisen in das Versorgungsnetz von der Firma Wesertal.


Ideell rechnet sich die Anlage als Zukunftsinvestition für eine saubere Umwelt für unsere Kinder vom ersten Tag an. Finanziell ist das 75.000,- DM-Projekt der Kirchengemeinde - dank der Zuschüsse vom Kirchenkreis, der Deutschen Bundesumweltstiftung und der Umweltstiftung Wesertal - mit der jährlichen Einspeisung in zehn Jahren amortisiert.


Die Kirchengemeinde Ottenstein erweist sich mit dem Bau ihrer Solaranlage zugleich als richtungsweisend in Hinblick auf die geforderte Nachhaltigkeit des Umweltgipfels in Rio und dem Konzeptpapier »Agenda 21«.

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